Entdecke
die Vielfalt
unseres Hofes​

Eine grosse Biodiversität erwartet
dich auf unserem idyllischen Hof.

Unser Hof

Seit 2021 bewirtschaften wir unsere knapp drei Hektaren Land nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft und der Permakultur. Damit streben wir die größtmögliche Selbstversorgung mit Grundnahrungsmittel an. Den Boden für weitere Generationen fruchtbar und gesund zu erhalten ist einer unserer Antriebe. Dabei durfte ich unteranderem in England bei Natascha Campbell entscheidende Erfahrungen und Anleitungen sammeln.

Grundprinzip ist eine große Biodiversität aufzubauen, nicht nur in unserem Darm, sondern auch in unseren Böden. Um diese so wertvolle Fülle von Mikroorganismen im Boden zu erhalten und zu fördern, braucht es verschiedene Tiere. Das ist einer der Gründe, wieso wir eine Vielzahl von Tierarten halten und züchten.  Auf unserem Hof leben Kühe, Pferde, Schweine, Ziegen, Kaninchen, Hühner, Truten, Enten, Gänse und Perlhühner und natürlich Katzen und ein Hund. Jedes Tier trägt das seine zu dem Hof bei. Dazu kommt, dass dieses Miteinander uns und den Tieren unglaublich Freude bereitet.

Unsere Tiere

Hühner

Sie sind die ultimative Einstiegsdroge zum Selbstversorgerleben. Ich liebe Hühner und bin begeisterte Hühnerzüchterin. Pro Jahr haben wir um die hundert Küken, die meisten aus Naturbrut.

Kühe

Zu unserer Familie gehören zwei Milchkühe. Wir praktizieren die muttergebunden Kälberaufzucht und teilen dementsprechend die Milch mit den Kälbern. Unsere Kühe Cathy und Emma geben uns die besonders wertvolle A2/A2 Milch und ich melke sie von Hand. Unsere Kühe werden artgerecht mit Heu, Gras und Gras-Luzernepellets gefüttert. Ganz bewusst achten wir auch hier auf eine getreidefreie Fütterung.

Pferde

In meinen jungen Jahren war ich eine begeisterte Pferde-Ausbildnerin und Springreiterin. Der Pferde wegen arbeitete ich einige Jahre in Holland und Frankreich. Pferde sind seit meiner Kindheit meine grosse Passion und ständige Wegbegleiter. Auf unserem Hof leben drei schon etwas ältere Wallache. Die Pferde leben in einem Offenstall mit ganzjährigem Zugang zum Trail und zu den Weiden. Sie sind barfuss unterwegs. Eine artgerechte Haltung und Fütterung haben auch hier oberste Priorität.

Ziegen

Mein Herz habe ich ganz an die Ziegen verloren. Besonders die Saanenziegen haben es mir angetan. Ihre Haltung stellt mich jedoch immer wieder vor grosse Herausforderungen und ich bezeichne es als die Königsklasse der Nutztierarten. Wie bei den Kühen machen ich eine Muttergebunde Aufzucht, wobei ich die Milch mit dem Kitz teile.

Schweine

Eigentlich wollte ich keine Schweine. Natascha Campbell lernte es mich besser. Schweine leisten zur Regeneration des Bodens einen entscheidenden Beitrag. Beim Durchwühlen des Bodens initiieren sie mit ihrem Speichel das Leben im Boden neu. Wir halten Berkshire Schweine. Berkshire-Schweine gelten als die älteste Rasse Großbritanniens. In der Schweiz leben weniger als 10 Muttersauen dieser Rasse. Berkshire Schweine sind mehr als nur eine Schweinerasse; sie sind ein Stück lebendige Geschichte und ein kulinarischer Schatz. Ihre faszinierende Herkunft, ihr charakteristisches Erscheinungsbild und vor allem die Qualität ihres Fleisches machen sie zu einer bemerkenswerten Rasse in der Welt der Landwirtschaft und Gastronomie.

Truthähne

Diese hochsensiblen und faszinierenden Lebewesen sind eine enorme Bereicherung für unseren Hof. Sie bringen uns mit ihrer Neugier, ihrem Geplapper und Unternehmungsdrang immer wieder zum Lachen, manchmal auch zum Verzweifeln.

Kaninchen

Dies ist ein großartiges Tier für die Selbstversorgung. Sie leben bei uns in einer sogenannten Kaninchenkolonie. Das heißt, wir halten drei Zuchttiere, zwei Weibchen und ein Bock. Somit wird Inzucht vermieden und die Kaninchen können artgerecht in Familienbanden zusammenleben.

Perlhühner

Perlhühner haben für mich die schönsten Federn, die es gibt und sie legen wunderbare Eier. Diese Hühner scheinen von einem anderen Planeten. Sie werden nie zahm, machen schrecklichen Lärm und unterhalten uns mit ihrer hysterischen und doch tollkühnen Art.

Gänse und Enten

Meine neuesten Projekte; die Gänse gehören der Rasse Diepholzer an und sind vom Aussterben bedroht. Die habe ich als Bruteier geschenkt bekommen und sie im Brutapparat ausgebrütet. Die Art und Weise sie auszubrüten, unterscheidet sich deutlich von der Art und Weise wie Hühnereier ausgebrütet werden. Dazu haben wir noch Pommernenten, ebenfalls eine vom Aussterben bedrohte Zweinutzungsrasse. Sie sind ideal, um der Schneckenplage Herr zu werden. Gänse und Enten brauchen Wasser zum Baden. Da wir ein grosses Retentionsbecken für die Bewässerung des Gartens angelegt haben, erfreuen sie sich zusammen mit unseren Fröschen an dem Teich. 

Katzen

Unsere drei Hauskatzen sind ausgezeichnete Jäger und helfen uns die Mäuse im Schach zu halten.

Hund

Unser Familienhund ist ein Beauceron-Rüde, ein französischer Hirtenhund. Onyx verjagt den Fuchs und wacht über unsere Kinder und den Hof.

Unser Garten

Unser Garten ist nach der Permakultur-Idee aufgebaut und in verschieden Zonen eingeteilt. Wir bauen verschiedene Gemüse, Kartoffeln und Früchte an. Verschieden Obst- und Nussbäume wurden in den letzten beiden Jahren gepflanzt. Ein Beerengarten ist am Entstehen, der Kräutergarten und verschiedenste Blumen und Sträucher runden den Garten ab. Auch im Garten wird die hohe Biodiversität gelebt. Wir haben die Beete und Bäume so angelegt, dass wir Bestmöglich von der natürlichen Umgebung profitieren können. Mit der Pflanzenwahl und deren Anordnung werden die Schützlinge gefördert und die Schädlinge auf natürliche Weise vertrieben.

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